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Das neue DeTelefon – Ein Antispam-Aprilscherz!

Herzlich willkommen auf der Seite DeTelefon.de, dem Aprilscherz 2014 des Antispam e.V.!

Wir haben diese Seite aus der Taufe gehoben und mit den Inhalten gefüllt, um auf der Plattform Antispam im Zuge des Aprilscherzes 2014 auf eine vermeintlich externe Quelle verweisen zu können. Alles, was Sie hier sonst noch lesen können, ist frei erfunden. Die Bundesregierung hat KEIN DeTelefon eingeführt (auch wenn die Funktionen sicherlich hier und da nett wären), niemand wird dazu verpflichtet, es zu nutzen! Wie gesagt, alles nur Spaß!

April, April!

Schöne Grüße vom Antispam-Team!

Preise

Gerätepreise

Die Preise für die DeTelefone stehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider noch nicht fest. Da wir mit verschiedenen Herstellern kooperieren, wird es allerdings Geräte in allen Preisklassen geben. Das einfachste Gerät wird voraussichtlich bei etwa 30 Euro beginnen. Geräte mit besserer Ausstattung werden sich an den derzeitigen Marktpreisen für vergleichbare Geräte orientieren.

Ein DeTelefon-Adapter, das man zwischen ein bestehenden Telefongerät und das Telefonnetz einsteckt, wird voraussichtlich bei etwa 25 Euro liegen.

Sie werden hier in Kürze erste Angebote finden.

Gesprächspreise

Mehrere deutsche Telefonanbieter denken über die Wiedereinführung von Minutenpreisen für DeTelefonate nach, wie die Brandenburgische Allgemeine in ihrer Ausgabe vom 30. März 2014 berichtet. Hintergrund sei die sichere Übertragung und die durch End2End-Verschlüsselung höhere Kosten. Vereinzelt habe man auch nachfragen schon genaue Tarife genannt bekommen: Pro Minute sollen Preise von etwa 9 Cent anfallen, bei manchen Provider komme dazu noch eine Grundgebühr pro Gespräch. Bestehende Flatrates würden für die DeTelefonate nicht mehr gelten, es sollen aber in den kommenden Monate zusätzliche Volumenpakete für 300 Minuten DeTelefonie und 600 Minuten DeTelefonie zubuchbar sein. Nähere Informationen erhalten Kunden auf der Webseite Ihres jeweiligen Anbieters.

Öffentliche Telefonzellen

Die Deutsche Telekom plant ein Upgrade der verbliebenen 841 Telefonzellen mit Münzeinwurf in Deutschland auf das DeTelefon. Ein Unternehmenssprecher sagte, dass diese Telefonzellen demnächst umgerüstet würden, damit auch von Telefonzellen sicher telefoniert werden könne. Hierzu wird ein weiteres Modul installiert, welches die Benutzung des Telefons erst dann möglich machen werde, wenn man sich zuvor mit seinem Personalausweis legitimiert habe. Dieser müsse vor Beginn des Gespräches in den Kartenleser einmalig eingeführt werden, um die Identifikation des Nutzers zu gewährleisten. Besonders stolz sei man in Bonn auch, dass der Personalausweisleser auch gleichzeitig Kreditkarten lese – so bräuchte man in Telefonzellen zukünftig kein Kleingeld mehr.

Was Andere zum DeTelefon sagen

Hier sammeln wir in loser Reihenfolge einige Äußerungen zum DeTelefon.

Ernst Loggingham, Sprecher der Vergabestelle des DeTelefons

Ernst Loggingham, Sprecher der Vergabestelle des neuen DeTelefons, spricht von einer „glorrreichen Zukunft“. Seine Organisation, die die Vergabe des neuen DeTelefons reglementiere und überwache, ist sich sicher, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung sei: „Wir von der NSA [Neue Sicherheits-Allianz, Anm. der Red.] haben hier ein absolut sicheres Telefon der Zukunft entwickelt. Jeder wird wissen, wer wirklich anruft: keine Telefonstreiche, kein Enkeltrickbetrug und – für mich ganz besonders wichtig – keine Pizzabestellungen an fremde Adressen mehr!“

MdB Jakob Mierscheid, SPD

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid kommentierte das neue Gesetz: „In großer Einigkeit hat die große Koalition die Einführung des DeTelefons beschlossen und damit einen ersten großen Schritt in der im Koalitionsvertrag vereinbarten Stärkung der Verbraucherrechte getan. Trotz großer Widerstände der Koalitionspartner hat die SPD ihre Vision von einer rechtssicheren Kommunikation auch per Telefon in einen Gesetzestext umsetzen können, der Verbraucherinnen und Verbraucher zukünftig wirksam vor Abzocke und anderen Untaten per Telefon schützt.“

Nach heftigen Debatten in den beteiligten Fachausschüssen habe man sich am Ende dann doch auf die verpflichtende Nutzung des DeTelefons durch Gewerbetreibende einigen können, so Mierscheid weiter. Die zu erwartenden Kosten seien nicht zuletzt dank schlank gehaltener technischer Rahmenanforderungen überschaubar, der Nutzen hingegen gewaltig. Künftig könne mit Hilfe des DeTelefons nun endlich auch am Telefon ein Vertrag geschlossen werden, der für beide Seiten verbindlich sei. Die Rechtsunsicherheiten bei Lieferantendiensten und Taxiunternehmen, die sich bislang nie der Identität des Anrufenden sicher sein konnten, werde mittelfristig dank des DeTelefons der Vergangenheit angehören. Auch kostspielige Fehleineinsätze infolge Scherzanrufen bei Polizei und Rettungsdiensten werde es wohl nicht mehr geben. So werde letztendlich auch der Steuerzahler wirksam entlastet.

Jörg Linke, VJN

Jörg Linke, innenpolitischer Sprecher der VJN (Vereinigung junger Neoliberalisten) sprach in seiner Rede in der Blumenmarkthalle von Kleinrednitz von einem Skandal: „Es könne nicht sein“, so Linke, „dass wir sehenden Auges zulassen, wie unsere Eltern von Telefonbetrügern abgezockt“ würden.

Beistand erhielt er auch von Jutta Brandschneid, der Inhaberin des örtlichen Tante-Emma-Ladens. Sie ergänzte, dass man sich gemeinsam an die Bundesregierung gewandt habe, um „endlich etwas gegen die Telefonabzocker zu tun“. Stolz sei Sie auf das neue DeTelefon, dass nur noch durch identifizierte Benutzer herausgegeben werde.

Torben Tuch, LibJu Hinterpfalz

Torben Tuch, Vorsitzender der Liberalen Jugend (LibJu) in der Hinterpfalz, äußerte sich kritisch zum neuen DeTelefon. „Es ist“, so Tuch, „nicht auszuschließen, dass die Telefonnummern in Zukunft von Datenhändlern weiterverkauft werden könnten“. Zwar kann sich Tuch nicht vorstellen, dass dieser Datenverkauf sinnvoll sei, da in Zukunft dank der persönlichen Identifizierung ohnehin der Anrufer dem Angerufenen bekannt sei. „Aber Daten, die man hat, hat man“, so Tuch.

Verband der Krankenkassen

Der Verband der Krankenkassen hat auch bereits Interesse an der Ausweitung des DeTelefons angemeldet. Die Integration des Kartenlesers biete ganz neue Möglichkeiten. So könne man z.B. in Verbindung mit der Gesundheitskarte auch direkte Beratungsleistungen des Hausarztes, unter Rückgriff auf die Patientendaten auf der Karte, fernmündlich über das Telefon sicher abwickeln und z.B. ein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne einen ja in der Regel unbequemen Arztbesuch direkt auf die Gesundheitskarte transferieren. Anstatt in einem ungemütlichen Wartezimmer auf Plastikstühlen kann der Patient gemütlich seine Zeit in der Warteschleife des Arztes auf seiner heimischen Couch verbringen. Die Warteschleife ist, gemäß EU-Gesetzgebung, natürlich kostenfrei.

Kontakt

Sie möchten informiert werden, sobald das DeTelefon verfügbar ist? Hinterlassen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse, dann kontaktieren wir Sie zu gegebener Zeit. Wenn Sie möchten, können Sie uns auch noch eine Nachricht hinterlassen.

Kontaktformular wird noch eingefügt

 

Wie bekommt man ein DeTelefon?

Die Beantragung des DeTelefons gestaltet sich denkbar einfach: Sobald die Geräte verfügbar sind, kann jeder Nutzer kann einfach mit einer DeMail, ganz formlos, die Umstellung seines Telefons beantragen. Die Hardware wird auf dem Postweg übersendet.

Nach der Installation der Hardware ist es nur noch erforderlich, dass Gerät zu personalisieren. Dies erfolgt durch die Nutzung eines in das Gerät integrierten Lesers für den neuen Personalausweis. So wird eine lückenlose Identifizierung des Nutzers ermöglicht.

Kann man das DeTelefon auch mit seinem alten Gerät benutzen? Ja, denn es wird zwei Arten von Geräten geben: Zum Einen vollwertige Telefone mit allen Komfortfunktionen und verschiedenen Ausstattungen, die man anstelle seines alten Telefons verwenden kann. Es wird aber auch ein Zwischengerät geben, das man zwischen das bestehende Telefon bzw. die eigenen Telefonanlage und die Anschlussbuchse steckt, und dass dann die Funktionen des DeTelefons zur Verfügung stellt.

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