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Was Andere zum DeTelefon sagen

Hier sammeln wir in loser Reihenfolge einige Äußerungen zum DeTelefon.

Ernst Loggingham, Sprecher der Vergabestelle des DeTelefons

Ernst Loggingham, Sprecher der Vergabestelle des neuen DeTelefons, spricht von einer „glorrreichen Zukunft“. Seine Organisation, die die Vergabe des neuen DeTelefons reglementiere und überwache, ist sich sicher, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung sei: „Wir von der NSA [Neue Sicherheits-Allianz, Anm. der Red.] haben hier ein absolut sicheres Telefon der Zukunft entwickelt. Jeder wird wissen, wer wirklich anruft: keine Telefonstreiche, kein Enkeltrickbetrug und – für mich ganz besonders wichtig – keine Pizzabestellungen an fremde Adressen mehr!“

MdB Jakob Mierscheid, SPD

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid kommentierte das neue Gesetz: „In großer Einigkeit hat die große Koalition die Einführung des DeTelefons beschlossen und damit einen ersten großen Schritt in der im Koalitionsvertrag vereinbarten Stärkung der Verbraucherrechte getan. Trotz großer Widerstände der Koalitionspartner hat die SPD ihre Vision von einer rechtssicheren Kommunikation auch per Telefon in einen Gesetzestext umsetzen können, der Verbraucherinnen und Verbraucher zukünftig wirksam vor Abzocke und anderen Untaten per Telefon schützt.“

Nach heftigen Debatten in den beteiligten Fachausschüssen habe man sich am Ende dann doch auf die verpflichtende Nutzung des DeTelefons durch Gewerbetreibende einigen können, so Mierscheid weiter. Die zu erwartenden Kosten seien nicht zuletzt dank schlank gehaltener technischer Rahmenanforderungen überschaubar, der Nutzen hingegen gewaltig. Künftig könne mit Hilfe des DeTelefons nun endlich auch am Telefon ein Vertrag geschlossen werden, der für beide Seiten verbindlich sei. Die Rechtsunsicherheiten bei Lieferantendiensten und Taxiunternehmen, die sich bislang nie der Identität des Anrufenden sicher sein konnten, werde mittelfristig dank des DeTelefons der Vergangenheit angehören. Auch kostspielige Fehleineinsätze infolge Scherzanrufen bei Polizei und Rettungsdiensten werde es wohl nicht mehr geben. So werde letztendlich auch der Steuerzahler wirksam entlastet.

Jörg Linke, VJN

Jörg Linke, innenpolitischer Sprecher der VJN (Vereinigung junger Neoliberalisten) sprach in seiner Rede in der Blumenmarkthalle von Kleinrednitz von einem Skandal: „Es könne nicht sein“, so Linke, „dass wir sehenden Auges zulassen, wie unsere Eltern von Telefonbetrügern abgezockt“ würden.

Beistand erhielt er auch von Jutta Brandschneid, der Inhaberin des örtlichen Tante-Emma-Ladens. Sie ergänzte, dass man sich gemeinsam an die Bundesregierung gewandt habe, um „endlich etwas gegen die Telefonabzocker zu tun“. Stolz sei Sie auf das neue DeTelefon, dass nur noch durch identifizierte Benutzer herausgegeben werde.

Torben Tuch, LibJu Hinterpfalz

Torben Tuch, Vorsitzender der Liberalen Jugend (LibJu) in der Hinterpfalz, äußerte sich kritisch zum neuen DeTelefon. „Es ist“, so Tuch, „nicht auszuschließen, dass die Telefonnummern in Zukunft von Datenhändlern weiterverkauft werden könnten“. Zwar kann sich Tuch nicht vorstellen, dass dieser Datenverkauf sinnvoll sei, da in Zukunft dank der persönlichen Identifizierung ohnehin der Anrufer dem Angerufenen bekannt sei. „Aber Daten, die man hat, hat man“, so Tuch.

Verband der Krankenkassen

Der Verband der Krankenkassen hat auch bereits Interesse an der Ausweitung des DeTelefons angemeldet. Die Integration des Kartenlesers biete ganz neue Möglichkeiten. So könne man z.B. in Verbindung mit der Gesundheitskarte auch direkte Beratungsleistungen des Hausarztes, unter Rückgriff auf die Patientendaten auf der Karte, fernmündlich über das Telefon sicher abwickeln und z.B. ein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne einen ja in der Regel unbequemen Arztbesuch direkt auf die Gesundheitskarte transferieren. Anstatt in einem ungemütlichen Wartezimmer auf Plastikstühlen kann der Patient gemütlich seine Zeit in der Warteschleife des Arztes auf seiner heimischen Couch verbringen. Die Warteschleife ist, gemäß EU-Gesetzgebung, natürlich kostenfrei.

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